Frühindikator
Einkaufsmanagerindex wächst schwächer als im Vormonat

Für den leichten Zuwachs der Geschäftstätigkeit in der Industrie habe der Anstieg in der Produktion gesorgt sowie das Plus bei den Neuaufträgen. In der Branche seien aber trotz des Wachstums erneut Stellen abgebaut worden.

rtr LONDON. Die Geschäftstätigkeit in der deutschen Industrie ist im Juli einer Umfrage unter Einkaufsmanagern zufolge den zweiten Monat in Folge geringfügig gewachsen, allerdings etwas schwächer als im Vormonat. Der Reuters-Einkaufsmanagerindex (EMI) für Deutschland sank saisonbereinigt auf 50,1 Punkte nach 50,2 Punkten im Juni, wie die Forschungsgruppe NTC, die den Index gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) für Reuters ermittelt, am Donnerstag mitteilte.

Als Frühindikator spiegelt der Index mit hoher Aktualität die konjunkturelle Lage und das Wachstum in der Verarbeitenden Industrie Deutschlands wider. Die Daten werden durch eine Befragung unter Einkaufsleitern beziehungsweise Geschäftsführern aus 400 Firmen der Verarbeitenden Industrie ermittelt. Einzelindizes des EMI fließen in folgender Gewichtung mit ein: Index Neuaufträge 0,3, Index Leistung 0,25, Index Beschäftigung 0,2, Index Lieferzeiten 0,15 (geht mit umgekehrtem Vorzeichen in die Berechnung mit ein), Index Vormateriallager 0,1.

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