Frühzeichnungsphase für die Post-Aktien beginnt am 30. Oktober
Wirbel um den Börsengang der Post

Die derzeit schwierige Börsensituation und das Kursdebakel bei der Deutschen Telekom wirken sich anscheinend auch negativ auf das Interesse der Bundesbürger an der Neuemission der Deutschen Post AG aus.

adx MÜNCHEN. Wie eine am letzten Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage für das in München erscheinende Anlegermagazin «Börse Online» ergab, haben lediglich sieben Prozent der Deutschen ab 18 Jahre die Absicht, die Aktie «Gelb» zu zeichnen. Hingegen wollen 90 Prozent bei der Neuemission keine Aktien erwerben. Befragt wurden 1 009 Personen.



Auch die Summen, die Zeichnungswillige in die Post-Aktie investieren wollen, sind der Umfrage zufolge eher gering. So haben 57 Prozent vor, bis zu 5 000 DM zu investieren. Weitere 24 % planen einen Einsatz von höchstens 10 000 DM. Für mehr als 10 000 DM wollen nur 7 % Papiere ordern. Als langfristiges Investment betrachten 56 % der Befragten die Post-Aktie, während 34 % das Papier kurzfristig mit Gewinn verkaufen wollen.

Zumwinkel hält an Zeitplan fest

Die Deutsche Post will jedoch wie geplant am 20. November an die Börse gehen. An eine Verschiebung der Emission wegen der derzeit schwachen Aktienmärkte werde nicht gedacht, sagte Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel dem in Frankfurt am Main erscheinenden Magazin "Die Telebörse" (Donnerstagausgabe). Auch wenn der Bund als Eigentümer des Unternehmens etwas weniger durch den Börsengang einnehmen sollte, sei eine Verschiebung kein Thema. "Wenn der Börsenzug rollt, ist er nicht mehr aufzuhalten", sagte Zumwinkel.



Die so genannte Frühzeichnungsphase für die Post-Aktien beginnt am 30. Oktober und endet am 10. November. Insgesamt können die Aktien für den Börsengang bis zum 16. November gezeichnet werden. Für Privatanleger sollen ähnlich wie beim Börsengang der Deutschen Telekom mit Preisnachlässen und Bonusaktien Kaufanreize geschaffen werden.

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