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'FT': Arcelor erwartet fünf Prozent mehr Stahlverkäufe an Autoindustrie in 2005

Der weltweit größte Stahlkonzern Arcelor rechnet einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr mit einem Anstieg der Stahlverkäufe an Europas Autobauer um fünf Prozent.

dpa-afx LONDON. Der weltweit größte Stahlkonzern Arcelor rechnet einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr mit einem Anstieg der Stahlverkäufe an Europas Autobauer um fünf Prozent. Grund seien vor allem neue Verträge mit den Herstellern, die diese vor einem Stahlengpass schützen sollen, schreibt die "Financial Times" (Mittwochausgabe). In den vergangenen Wochen musste der japanische Autokonzern Nissan seine Produktion kürzen, weil er nicht ausreichend Stahl von seinen Hauptlieferanten Nippon Steel und JFE Holdings geliefert bekam.

Zwar gebe es in Europa bislang keine Berichte über eine ähnliche Stahlknappheit im Autosektor, aber einige Hersteller könnten von den Vorfällen in Japan aus der Ruhe gebracht worden sein, schreibt die Zeitung. Industrie-Analysten rechnen laut "FT" mit Stahlengpässen bis weit ins kommende Jahr hinein.

Das starke Interesse der Autohersteller und Zulieferer, Verträge für 2005 zu unterschreiben, zeige, dass die Unternehmen von den starken Preissteigerungen zwischen 20 und 50 Prozent bei den Verträgen nicht abgeschreckt würden, zitiert die Zeitung Arcelor-Chef Gui Dolle. Die Kunden seien darauf vorbereitet, für Qualität und Zuverlässigkeit zu zahlen. Kunden von Arcelor sind unter anderem die Autokonzerne Renault , Volvo , Volkswagen und General Motors (GM) .

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