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'FT': Shell könnte auf Aktionärsdrängen doppelte Führungsspitze abschaffenDPA-Datum: 2004-07-09 12:27:15

LONDON (dpa-AFX) - Beim schwer bedrängten Ölkonzern Royal Dutch/Shell < RDA.ASX > < ROY.FSE > < SHEL.ISE > < SHE1.FSE > könnte auf Drängen von Aktionären laut einem Pressebericht die doppelte Führungsspitze gekappt werden.

LONDON (dpa-AFX) - Beim schwer bedrängten Ölkonzern Royal Dutch/Shell < RDA.ASX > < ROY.FSE > < SHEL.ISE > < SHE1.FSE > könnte auf Drängen von Aktionären laut einem Pressebericht die doppelte Führungsspitze gekappt werden.

Unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet die "Financial Times" (Freitagausgabe), wichtige Shell-Manager wollten dem Willen von Aktionären nachgeben und die Vorstandsstruktur des britischen und des niederländischen Konzern-Arms zusammenzulegen. Erwogen werde eine Abschaffung des derzeitigen Lenkungsausschusses zugunsten einer konventionelleren Struktur unter einem Chief Executive Officer. Shell sagte der "FT", der Konzern sei im Dialog mit Anteilseignern. "Dies schreitet gut voran." Details nannte der Konzern nicht.

Ein solcher Schritt würde das Ende der bisherigen Konzernstruktur bedeuten. Investoren hatten deren Effizienz im Zuge der heftigen Anschuldigungen um eine falsche Bewertung von Öl- und Gasreserven stark angezweifelt.

Auf der Hauptversammlung Ende Juni forderten Aktionäre Shell zu tief greifenden Reformen auf. So versagte die Fondsgesellschaft Union Investment dem Vorstand die Entlastung, da der "Verdacht der Unaufrichtigkeit" bestehe. Andere Großaktionäre kritisierten, nur wenn die niederländisch-britische Doppelspitze aufgelöst werde, könne der Konzern neues Vertrauen gewinnen.

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