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'FT': Verbraucherschützer kritisieren AstraZeneca wegen Crestor-Nebenwirkung

LONDON (dpa-AFX) - Die US-Verbraucherschutzorganisation Public Citizen hat erneut den britisch-schedischen Pharmahersteller AstraZeneca < AZN.ISE > < AZN.SSE > < ZEG.FSE > wegen angeblichen gesundheitlichen Risiken in Verbindung mit dem Cholesterin-Senker Crestor angegriffen. Wie die "Financial Times" (Freitagsausgabe) berichtete, veröffentlichte die Organisation, die bereits bei der Zulassung gegen das Medikament opponiert hatte, im viel beachteten Medizin-Journal "The Lancet" neue Vorwürfe wegen gefährlichen Nebenwirkungen.

LONDON (dpa-AFX) - Die US-Verbraucherschutzorganisation Public Citizen hat erneut den britisch-schedischen Pharmahersteller AstraZeneca < AZN.ISE > < AZN.SSE > < ZEG.FSE > wegen angeblichen gesundheitlichen Risiken in Verbindung mit dem Cholesterin-Senker Crestor angegriffen. Wie die "Financial Times" (Freitagsausgabe) berichtete, veröffentlichte die Organisation, die bereits bei der Zulassung gegen das Medikament opponiert hatte, im viel beachteten Medizin-Journal "The Lancet" neue Vorwürfe wegen gefährlichen Nebenwirkungen.

So sei die Gefahr von Muskelschwund wahrscheinlich höher als bei jedem anderen gegenwärtig verkauften Vertreter dieser Medikamentengruppe, zitierte das Blatt den Direktor von Public Citizen, Sidney Wolfe. Das Pharmaunternehmen sprach der Zeitung hingegen von irreführenden Vorwürfen, die auf einer ungeeigneten Interpretation medizinischer Daten basierten.

Crestor und das Konkurrenzmittel Lipitor von Pfizer < PFE.NYS > < PFE.FSE > werden der Medikamentenklasse der Statine zugeordnet und gehören zu den weltweit am häufigsten verabreichten Medikamenten. Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer < BAY.ETR > musste im Sommer 2001 seinen Cholesterinsenker Lipobay vom Markt nehmen. Lipobay war mit dem Tod von etwa 100 Patienten in Verbindung gebracht worden. Das Präparat wurde in den USA unter dem Namen Baycol vermarktet.

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