FTC benötigt weitere Informationen
Kartellbehörde verschiebt Entscheidung zur Fusion von AOL-Time-Warner

Reuters NEW YORK. Die US-Kartellbehörde hat einem Zeitungsbericht zufolge ihre Entscheidung zur geplanten Fusion von AOL und Time Warner erneut verschoben. Der AOL-Konkurrent Earth Link dürfe zwar künftig das Time-Warner-Kabelnetz benutzen, was die Federal Trade Commission (FTC) zur Bedingung für die Genehmigung der Fusionspläne gemacht habe, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise. Die FTC verlange aber weitere Informationen über diese Vereinbarung. Deshalb sei die für Donnerstag geplante Abstimmung zu dem Zusammenschluss verschoben worden.

Die FTC hatte für die geplante Fusion zum weltgrößten Medienunternehmen zur Bedingung gemacht, dass auch Konkurrenten von AOL Zugang zum Time-Warner-Netz bekommen. Sie bestehen dem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge zudem darauf, dass die Nachrichten- und Unterhaltungsprogramme von Time Warner auch nach einem Zusammenschluss für AOL-Konkurrenten zugänglich sind. Diese Forderung sollen die beiden Fusionskandidaten am Montag aber zurückgewiesen haben. Die Behörde hatte die ursprünglich für den 27. Oktober angekündigte Entscheidung bereits zweimal verschoben, um den Konzernen Zeit zu Beseitigung wettbewerbsrechtlicher Bedenken zu geben.

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