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'FTD': Bundesbank erwartet für 2005 niedrigeres Wachstum als Bundesregierung

Die Bundesbank erwartet einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr ein niedrigeres Wirtschaftswachstum als die Bundesregierung.

dpa-afx HAMBURG. Die Bundesbank erwartet einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr ein niedrigeres Wirtschaftswachstum als die Bundesregierung. Die Bundesbank rechne für 2004 mit einem Wachstum von kalenderbereinigt 1,5 Prozent und 2005 von "etwas über 1,5 Prozent", schreibt die "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) ohne Angabe von Quellen.

In der gängigen unbereinigten Darstellungsweise bedeute diese Prognose einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwa zwei Prozent für 2004 und knapp von eineinhalb Prozent für 2005. Der Unterschied ergebe sich aus der niedrigeren Zahl der Arbeitstage im kommenden Jahr.

Damit bliebe das Wachstum 2005 unter denen der Bundesregierung. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement wird den Zeitungsinformationen zufolge an diesem Montag in der neuen Regierungsprognose ein Wachstum von 1,7 bis 1,8 Prozent nennen.

Konjunkturell deute die Bundesbankschätzung auf eine Beschleunigung des Wachstums hin, da hier die kalenderbereinigten Daten entscheidend seien, schreibt die Zeitung. Die Ökonomen der Bundesbank würden davon ausgehen, dass die Binnennachfrage endlich in Fahrt komme. Bedingung für die Vorhersage sei jedoch, dass der Ölpreis wieder sinke.

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