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'FTD': Commerzbank will bei Investmentbanking zahlreiche Stellen streichen

Die Commerzbank will einem Pressebericht zufolge in ihrer Investmentbanksparte zahlreiche Stellen streichen. Besonders hart treffe es die Ableger in New York und Tokio, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Montagausgabe.

dpa-afx HAMBURG. Die Commerzbank will einem Pressebericht zufolge in ihrer Investmentbanksparte zahlreiche Stellen streichen. Besonders hart treffe es die Ableger in New York und Tokio, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Montagausgabe. "Wenn man die Restrukturierung richtig angeht, müssen mehrere hundert Stellen wegfallen", zitiert die "FTD" einen mit der der Angelegenheit vertrauten Banker.

Vor allem an den Standorten in New York mit etwa 120 Investmentbank-Mitarbeitern und Tokio mit weniger als 50 Beschäftigten werde stark gekürzt, schreibt das Blatt weiter. Commerzbank-Vorstand Klaus Patig, der nach dem Abgang von Investmentbanking-Vorstand Mehmet Dalman Ende September übergangsweise die Leitung der Sparte übernommen hat, werde den Umbauplan laut Bankkreisen auf der Aufsichtsratssitzung am 2. November vorstellen. Die Commerzbank wollte die Information der Zeitung nicht kommentieren.

Insgesamt beschäftige Commerzbank Securities 1 250 Mitarbeiter, hieß es weiter. Darüber hinaus seien in der Abwicklung nach Analystenschätzung 800 Banker tätig. In Frankfurt kursierten laut "FTD" Gerüchte, bis zu 700 Stellen könnten betroffen sein, Quellen im Umfeld der Bank sprächen von einer Zahl nahe 300.

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