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'FTD': Deka-Immobilienfonds ringt um Liquidität - Spekulationen um Deka-Chef

Die Eigentümer der Deka-Bank ringen einem Pressebericht zufolge um eine Auffanglösung für den angeschlagenen offenen Deutschland-Immobilienfonds des Instituts. Damit solle die Liquidität des Fonds gewahrt bleiben, schreibt die "Financial Times Deutschland" in ihrer Mittwochausgabe. Der Fonds habe in den ersten acht Monaten dieses Jahres Mittelabflüsse von rund 1,2 Mrd. Euro verkraften müssen, bestätigte ein Deka-Sprecher der Zeitung. Die Auffanglösung soll der FTD zufolge am Mittwoch kommender Woche im Verwaltungsrat besprochen werden.

dpa-afx FRANKFURT. Die Eigentümer der Deka-Bank ringen einem Pressebericht zufolge um eine Auffanglösung für den angeschlagenen offenen Deutschland-Immobilienfonds des Instituts. Damit solle die Liquidität des Fonds gewahrt bleiben, schreibt die "Financial Times Deutschland" in ihrer Mittwochausgabe. Der Fonds habe in den ersten acht Monaten dieses Jahres Mittelabflüsse von rund 1,2 Mrd. Euro verkraften müssen, bestätigte ein Deka-Sprecher der Zeitung. Die Auffanglösung soll der FTD zufolge am Mittwoch kommender Woche im Verwaltungsrat besprochen werden.

Der Immobilienfonds sei nicht der erste Problemfall bei der Deka, schreibt das Blatt weiter. Seit einiger Zeit murrten Sparkassen, die Deka-Fonds an ihre Kunden verkauften, über eine im Vergleich zur Konkurrenz deutlich schlechtere Wertentwicklung. Zudem soll ein bis vor kurzem bei der Deka beschäftigter Manager in den Bestechungsskandal verwickelt gewesen sein, der kürzlich die Frankfurter Immobilien- und Bankenszene erschütterte. "Zusammen ist es einfach ein bisschen viel", sagte ein Vorstandsmitglied einer Landesbank der Zeitung.

Unter Teilen der Deka-Eigentümer sei der Unmut sogar so groß, dass laut über die Ablösung von Deka-Vorstandschef Axel Weber nachgedacht werde, schreibt die FTD weiter. "Es gibt die Überlegung, ob Herr Weber der richtige Mann für die aufziehenden schwierigen Zeiten ist", sagte eine mit der Situation vertraute Person der Zeitung. Der Deka-Sprecher wollte der FTD die Kritik am Vorstandschef nicht kommentieren. Die Bank gehöre je zur Hälfte den elf deutschen Landesbanken und der öffentlichen Körperschaft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (Dsgv)./

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