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'FTD': Eichel meldet für 2004 Haushaltsdefizit von 3,7 %

Die Bundesregierung rechnet nach einem Pressebericht für das laufende Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 3,7 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Wie die "Financial Times Deutschland" aus ihrer Freitagsausgabe vorab berichtet, wird Finanzminister Hans Eichel in der kommenden Woche einen entsprechenden Bericht an EU-Finanzkommissar Joaquín Almunia verschicken. Damit läge das Defizit unter dem Wert des ersten Halbjahres, als Bund, Länder und Gemeinden neue Kredite in einem Volumen von 4,0 % aufgenommen hatten. Im Gesamtjahr 2003 hatte es 3,9 % betragen.

dpa-afx HAMBURG. Die Bundesregierung rechnet nach einem Pressebericht für das laufende Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 3,7 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Wie die "Financial Times Deutschland" aus ihrer Freitagsausgabe vorab berichtet, wird Finanzminister Hans Eichel in der kommenden Woche einen entsprechenden Bericht an EU-Finanzkommissar Joaquín Almunia verschicken. Damit läge das Defizit unter dem Wert des ersten Halbjahres, als Bund, Länder und Gemeinden neue Kredite in einem Volumen von 4,0 % aufgenommen hatten. Im Gesamtjahr 2003 hatte es 3,9 % betragen.

Mit einem Fehlbetrag von 3,7 % würde Deutschland zum dritten Mal in Folge gegen die Drei-Prozent-Regel des EU-Stabilitätspakts verstoßen. Almunia werde das bereits laufende Defizitverfahren gegen Deutschland deshalb in Kürze wieder aufnehmen, hieß es in dem Bericht. Eine exakte Prognose wird die Bundesregierung im Spätherbst im Rahmen des "aktualisierten Stabilitätsprogramms" nach Brüssel schicken.

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