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'FTD': Gewerkschaften wollen EZB Inflationssorgen nehmen

Europas Gewerkschaften wollen einem Pressebericht zufolge der Europäischen Zentralbank (EZB) die Sorge nehmen, dass der gestiegenen Ölpreis über höhere Lohnforderungen in eine Inflationsspirale mündet.

dpa-afx HAMBURG. Europas Gewerkschaften wollen einem Pressebericht zufolge der Europäischen Zentralbank (EZB) die Sorge nehmen, dass der gestiegenen Ölpreis über höhere Lohnforderungen in eine Inflationsspirale mündet. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Donnerstag) findet in der ersten Novemberwoche ein außerordentliches Treffen zwischen EZB-Chef Jean-Claude Trichet, dem Chefvolkswirt der Notenbank Otmar Issing und einer Delegation des EU-Gewerkschaftsbunds Etuc statt.

Dort wollen die Arbeitnehmervertreter der EZB ihren Standpunkt unterbreiten. "Es gibt eine gemeinsame tarifpolitische Position, dass es im Hinblick auf die höheren Energiepreise nicht zu höheren Lohnforderungen kommt", sagte Heinz Putzhammer vom Geschäftsführenden Bundesvorstandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes. "Wir verbinden damit die Hoffnung, dass die EZB ihrerseits gelassen bleibt und die Zinsen niedrig lässt." Reiner Hoffmann, stellvertretender Etuc-Chef sagte, "von Gewerkschaftsseite geht hier keine Gefahr aus".

Zusammenkünfte auf höchster Ebene zwischen Gewerkschaftlern und Notenbankern seien äußerst selten, schreibt die Zeitung./

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