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'FTD': GZS lässt Verkauf von Anteilen prüfen - 500 Stellen bedrohtDPA-Datum: 2004-07-05 10:23:10

HAMBURG (dpa-AFX) - Bei der Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS) droht wegen des Absprungs wichtiger Kunden ein Verlust von bis zu 500 Stellen. Die Gesellschaft lasse nun von der Investmentbank Goldman Sachs einen Verkauf von Anteilen prüfen, berichtete die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf Bankenkreise. Vor allem ausländische Anbieter hätten Interesse angemeldet. Weder die GZS noch Vertreter der Eigentümer hätten hierzu offiziell Stellung nehmen wollen, berichtete die Zeitung. Mit der Bearbeitung von 7,6 Millionen Visa- und Mastercards sei sie in Deutschland Marktführerin.

HAMBURG (dpa-AFX) - Bei der Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS) droht wegen des Absprungs wichtiger Kunden ein Verlust von bis zu 500 Stellen. Die Gesellschaft lasse nun von der Investmentbank Goldman Sachs einen Verkauf von Anteilen prüfen, berichtete die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf Bankenkreise. Vor allem ausländische Anbieter hätten Interesse angemeldet. Weder die GZS noch Vertreter der Eigentümer hätten hierzu offiziell Stellung nehmen wollen, berichtete die Zeitung. Mit der Bearbeitung von 7,6 Millionen Visa - und Mastercards sei sie in Deutschland Marktführerin.

Zu den Interessenten wird laut Zeitung in Branchenkreisen der amerikanische Abwickler First Data gezählt. Ohne Ergebnis seien bereits im April Gespräche mit der französischen Processing-Gesellschaft geendet.

Die Privatbanken, die 40 Prozent an der GZS halten, sind laut "FTD" am ehesten bereit, ihren Anteil zu verkaufen. Auch die Sparkassen - ebenfalls mit 40 Prozent im Boot - schlössen eine Trennung von ihrer Beteiligung nicht aus. Unklar sei die Position der mit 20 Prozent beteiligten Genossenschaftsbanken.

Die Genossenschaftsbanken hatten im Juni eine eigene Processing-Gesellschaft gegründet. Nun solle das Volumen "in Schritten" der GZS abgezogen werden, berichtete die Zeitung. Insgesamt drohen der GZS, durch die Kündigung der Dienstleistungsverträge durch die Volksbanken zum Jahresende 1,4 Millionen Mastercards entzogen zu werden - 18 Prozent des Abwicklungsvolumens.

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