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'FTD': Karstadt-Quelle-Umsatz bricht ein; eventuell Sanierungsplannachbesserung

Die Debatte um die Krise und Sanierung des Handelskonzerns Karstadt-Quelle kostet das Unternehmen nach Informationen der "Financial Times Deutschland" massiv Umsatz. Zudem sei nicht auszuschließen, dass der Sanierungsplan des Unternehmens nachgebessert werden müsse.

dpa-afx HAMBURG. Die Debatte um die Krise und Sanierung des Handelskonzerns Karstadt-Quelle kostet das Unternehmen nach Informationen der "Financial Times Deutschland" massiv Umsatz. Zudem sei nicht auszuschließen, dass der Sanierungsplan des Unternehmens nachgebessert werden müsse.

Der Versandhändler Quelle habe wegen der Verunsicherung der Kunden in der vergangenen Woche einen Umsatzrückgang von bis zu 35 Prozent verbucht, berichtet das Blatt (Freitag). Die Erlöse des Konzerns seien nach Angaben von Analysten bereits im dritten Quartal um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. "Das dritte Quartal war schwierig", räumte Karstadt-Quelle-Chef Christoph Achenbach im Gespräch mit der Zeitung ein.

Konzernchef: Sanierungsplan Eventuell Nachzubessern

Achenbach schloss nicht aus, dass sein Sanierungsplan unter Umständen nachgebessert werden muss. "Wir müssen unsere Kostensituation immer wieder auf den Prüfstand stellen." Der Konzernchef beklagte, "das Gerede von der Insolvenz" sei "mehr als unglücklich" gewesen. Betriebsratschef Wolfgang Pokriefke hatte als erster öffentlich von drohender Zahlungsunfähigkeit gesprochen. Zuvor jedoch hatte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Middelhoff mit seiner Äußerung für Unruhe gesorgt, es gehe ums Überleben des Konzerns.

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