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'FTD': Kaufhof setzt auf neue Sortimente und streicht StellenDPA-Datum: 2004-07-09 09:46:49

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Metro-Tochter < MEO.ETR > Kaufhof will einem Zeitungsbericht zufolge wegen sinkender Umsätze neue Sortimente auflegen und Stellen streichen. Bis 2005 sollten in der Hauptverwaltung rund 300 der insgesamt 1.800 Arbeitsplätze vor allem in der Führungsetage abgebaut werden, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) und beruft sich auf Unternehmenskreise. Eine Sprecherin bestätigte am Freitag auf Anfrage, dass Stellen abgebaut werden sollten. Eine genaue Zahl nannte sie allerdings nicht. "Wir wollen die Hauptverwaltung einem Fitnessprogramm unterziehen. Wir wollen sie noch schlanker machen, als sie sowieso schon ist."

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Metro-Tochter < MEO.ETR > Kaufhof will einem Zeitungsbericht zufolge wegen sinkender Umsätze neue Sortimente auflegen und Stellen streichen. Bis 2005 sollten in der Hauptverwaltung rund 300 der insgesamt 1.800 Arbeitsplätze vor allem in der Führungsetage abgebaut werden, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) und beruft sich auf Unternehmenskreise. Eine Sprecherin bestätigte am Freitag auf Anfrage, dass Stellen abgebaut werden sollten. Eine genaue Zahl nannte sie allerdings nicht. "Wir wollen die Hauptverwaltung einem Fitnessprogramm unterziehen. Wir wollen sie noch schlanker machen, als sie sowieso schon ist."

Es sei angedacht, Direktorenposten zusammenzulegen und Dienstwagen und Sekretärinnen zu streichen, hieß es in der Zeitung. Offen sei, ob die Stelle des ausgeschiedenen Vize-Vorstandschefs Wolfgang Kraus wieder besetzt werde.

Kaufhof plant dem Bericht zufolge zudem, unter anderem neue Sortimente mit höherwertigen Marken anzubieten - etwa Hartwaren wie Elektroartikeln. Allerdings seien Kunden auf neue Ansätze wie etwa das Konzept "Lust for Life" bislang kaum angesprungen, schreibt die "FTD".

"LUST FOR LIFE"

"Lust for Life" sollte eigentlich eine neue Kaufhaus-Generation begründen mit der Zielgruppe der einkommensstarken 25- bis 45-Jährigen. Von den 25 geplanten Häusern wurde laut "FTD" nur eines in Aachen realisiert, das nun "als Testlabor genutzt wird". Auch die "Emotions"-Häuser seien wenig erfolgreich gewesen und stünden auf dem Prüfstand. Bis Ende des Jahres werde entschieden, ob und wie die Häuser weitergeführt würden, berichtet das Blatt.

Auch der Kaufhof-Konkurrent Karstadt < KAR.ETR > muss sparen: Karstadt hatte bereits angekündigt, bis 2006 insgesamt 4000 Arbeitsplätze in seinen Unternehmen Karstadt, SinnLeffers, Wehmeyer und RunnersPoint zu streichen. Anfang dieser Woche hatte Karstadt angekündigt, gleichwohl an den bisherigen Standorten festzuhalten.

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