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'FTD': Opel bereitet Teilschließungen im Werk Bochum vor

Bei General Motors (GM) laufen einem Zeitungsbericht zufolge die ersten Vorbereitungen für die Schließung eines Werkes.

dpa-afx HAMBURG. Bei General Motors (GM) laufen einem Zeitungsbericht zufolge die ersten Vorbereitungen für die Schließung eines Werkes. Das Opel-Werk in Bochum solle organisatorisch und rechtlich in drei Bereiche aufgeteilt werden: die Fahrzeugmontage, das Presswerk und die Achsenproduktion, schreibt die "Financial Times Deutschland" mit Berufung auf Unternehmenskreisen. Dieser Schritt schaffe die Voraussetzungen, um zumindest die Montage langfristig schließen zu können. Davon wären rund 2000 Arbeitsplätze betroffen.

Zusätzlich könnte die Achsfertigung nach Osteuropa verlagert werden. Dabei solle Tschechien im Gespräch sein, schreibt die Zeitung. Das Presswerk solle in eine eigenständige Gmbh ausgelagert werden und vorerst erhalten bleiben, da hier auch Karosserieteile für die Opel-Werke Rüsselsheim und Eisenach gefertigt werden. Ein Opel-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Bochum ist mit 7 600 Beschäftigten der größte GM-Standort in Europa. Da das Werk schon älter ist, arbeitet es mit vergleichsweise geringer Produktivität. Die modernen deutschen Opel-Werke in Eisenach und Rüsselsheim sind weitaus produktiver.

GM plant in Europa eine weit reichende Sanierung, um mehr als 500 Mill. Euro Kosten einzusparen. Bis Ende November soll der Plan stehen, der Werksschließungen und den Verlust von mehr als 10 000 Arbeitsplätzen bedeuten könnte, mehr als die Hälfte davon in Deutschland.

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