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'FTD': S & P veröffentlicht Landesbanken-Ratings überraschend schon Donnerstag

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S & P) will laut einem Pressebericht überraschend bereits am Donnerstag Bonitätsnoten für Landesbanken veröffentlichen, die die Staatsgarantien der Landesbanken nicht mehr berücksichtigen. Die so genannten Schattenratings einzelner Institute werden demnach die Sanierungsprogramme der Institute reflektieren, andere Banken dürften allerdings enttäuscht werden, berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen. "Es wird ein bis zwei Enttäuschungen geben, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden", sagte ein Banker. S & P habe dies nicht kommentieren wollen, schreibt die Zeitung weiter.

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S & P) will laut einem Pressebericht überraschend bereits am Donnerstag Bonitätsnoten für Landesbanken veröffentlichen, die die Staatsgarantien der Landesbanken nicht mehr berücksichtigen. Die so genannten Schattenratings einzelner Institute werden demnach die Sanierungsprogramme der Institute reflektieren, andere Banken dürften allerdings enttäuscht werden, berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen. "Es wird ein bis zwei Enttäuschungen geben, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden", sagte ein Banker. S & P habe dies nicht kommentieren wollen, schreibt die Zeitung weiter.

Erwartet worden sei eine Veröffentlichung erst Mitte Juli. Diese Noten sind extrem wichtig für Landesbanken, da sie erstmals widerspiegeln, wie ihre Bonität nach dem Wegfall der Staatsgarantien im Jahr 2005 bewertet werden kann.

Nach "FTD"-Informationen wird an diesem Donenrstag die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) das beste Rating der Institute bekommen. Sie solle mindestens mit einem "A+", möglicherweise mit einem "AA-" rechnen können. Weiter gut abschneiden sollen die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die wohl mit einem "A" rechnen könne. Auch die HSH Nordbank schätzten Experten ebenfalls auf "A".

Überraschen könnte laut Zeitung die Landesbank Rheinland-Pfalz mit einem "A-". Diese Note würde reflektieren, dass das Institut anstrebt, bald von der LBBW in Stuttgart übernommen zu werden.

Die Rating-Agentur Fitch wolle in sehr kurzer Zeit ebenfalls Schattenratings veröffentlichen. Bis auf ein oder zwei Ausnahmen könnten hier alle Institute mit einer Bewertung im "A"-Bereich rechnen. Kandidaten dafür könnten die SachsenLB und die SaarLB sein, erwarten laut Zeitung Experten. /tav

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