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'FTD': Thyssenkrupp und Arbeitnehmer nähern sich im Werftenkonzept-Streit an

Thyssenkrupp hat sich einem Pressebericht zufolge im Streit um das industrielle Konzept für einen deutschen Werftenverbund in wesentlichen Punkten mit Arbeitnehmer-Vertretern angenähert. Anders als ursprünglich geplant solle der zivile Schiffbau am Standort der Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) in Kiel erhalten bleiben, berichtet die "Financial Times Deutschland" ("FTD"/Freitagausgabe) und beruft sich auf Verhandlungskreise. Auch Emden solle nun mit dem U-Boot-Bau auf Dauer ein zweites Standbein behalten. Der Technologiekonzern habe eine Stellungnahme dazu abgelehnt.

dpa-afx HAMBURG. Thyssenkrupp hat sich einem Pressebericht zufolge im Streit um das industrielle Konzept für einen deutschen Werftenverbund in wesentlichen Punkten mit Arbeitnehmer-Vertretern angenähert. Anders als ursprünglich geplant solle der zivile Schiffbau am Standort der Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) in Kiel erhalten bleiben, berichtet die "Financial Times Deutschland" ("FTD"/Freitagausgabe) und beruft sich auf Verhandlungskreise. Auch Emden solle nun mit dem U-Boot-Bau auf Dauer ein zweites Standbein behalten. Der Technologiekonzern habe eine Stellungnahme dazu abgelehnt.

Thyssenkrupp sei damit von seinem ursprünglichen Vorhaben abgewichen, Kiel künftig zu einem reinen Marineschiffbau-Standort umzubauen, schreibt die Zeitung weiter. Die Arbeitnehmer hätten dies von Anfang an abgelehnt. Aus ihrer Sicht hätten die drei Standorte Kiel, Emden und Hamburg nur dann eine Überlebenschance, wenn an jedem Standort militärischer und ziviler Schiffbau betrieben werde, hieß es weiter. Beschäftigte müssten bei fehlenden Aufträgen im jeweils anderen Bereich eingesetzt werden können.

Die nationale Fusion der Thyssen-Werften Nordseewerke und Blohm & Voss mit HDW gelte als erster Schritt zu einem europäischen Verbund nach dem Vorbild der EADS in der Luft- und Raumfahrt, hieß es weiter.

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