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'FTD': Wirtschaftsweise erwarten Rekordefizit im StaatshaushaltDPA-Datum: 2004-07-21 23:37:57

(dpa-AFX) Hamburg - Die Wirtschaftsweisen haben nach einem Zeitungsbericht ihre Schätzung des diesjährigen Defizits im Staatshaushalt nach oben korrigiert und erwarten nun einen neuen Rekord. Wie die "Financial Times Deutschland" (Donnerstag) unter Berufung auf Kreise des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berichtet, revidierte das Gremium seine Defizitschätzung auf "knapp unter vier Prozent" des Bruttoinlandsprodukts.

(dpa-AFX) Hamburg - Die Wirtschaftsweisen haben nach einem Zeitungsbericht ihre Schätzung des diesjährigen Defizits im Staatshaushalt nach oben korrigiert und erwarten nun einen neuen Rekord. Wie die "Financial Times Deutschland" (Donnerstag) unter Berufung auf Kreise des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berichtet, revidierte das Gremium seine Defizitschätzung auf "knapp unter vier Prozent" des Bruttoinlandsprodukts.

Das Minus liege "in etwa" auf dem Niveau des vergangenen Jahres, als 3,9 Prozent erreicht worden waren. Da die Wirtschaftsleistung aber zunimmt, läge der Fehlbetrag in absoluten Zahlen damit noch über dem Rekord von 82,1 Milliarden Euro 2003.

Der Rat hatte im Herbst noch ein Defizit von 3,4 Prozent erwartet. Für den Fall eines Vorziehens der dritten Stufen der Steuerreform waren 3,7 Prozent prognostiziert worden - tatsächlich wurden die Entlastungen aber nur zur Hälfte vorgezogen.

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