FTSE-100 wird mit mehr traditionellen Werten bestückt
Technologie-Aktien fliegen aus Londoner Börsenindex

Acht Unternehmen des TMT-Sektors (Technologie, Medien, Telekommunikation) werden mit Wirkung zum 24. Oktober aus dem britischen Leitindex FTSE 100 verbannt und durch acht neue Unternehmen ersetzt. Grund für den Ausschluss sei die schwache Marktkapitalisierung, teilte die Londoner Börse am Mittwoch mit.

afp LONDON. Wegen der schweren Krise in der High-Tech-Industrie fliegen zahlreiche Aktien britischer Unternehmen aus dem wichtigsten Londoner Börsenindex: Nach den am Mittwoch bekannt gegebenen Änderungen müssen unter anderem die Telefongesellschaften Colt Telecom, Telewest und Energis den FTSE-Index der 100 gewichtigsten Börsenwerte verlassen. Nachrücken werden zum 24. September Aktien aus den Branchen der "Old Economy".

Zu den Absteigern aus der ersten britischen Börsenliga zählen neben den Telefonfirmen auch die Netzwerk-Ausrüster Spirent und Marconi, der Informatikdienstleister CMG, der Software-Hersteller Misys sowie die Mediengruppe Carlton. Als FTSE-100-Aufsteiger wurden der Versicherer Provident, der Ölkonzern Enterprise Oil, der Auto-Zulieferer Wolseley, der Wasserversorger Severn Trent, das Energieunternehmen Innogy, die Immobilienfirma British Land und der Baukonzern Northern Rock bestimmt.

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