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Führende Mobilfunkanbieter stellen günstigere Tarife in Aussicht

Führende deutsche Mobilfunkanbieter haben eine weitere Absenkung der Mobilfunktarife in Aussicht gestellt.

dpa-afx MÜNCHEN. Führende deutsche Mobilfunkanbieter haben eine weitere Absenkung der Mobilfunktarife in Aussicht gestellt. "Die Preise in dem einen oder andern Bereich werde unter Druck geraten", sagte Uwe Bergheim, Chef des drittgrößten Mobilfunkkonzerns E-Plus, am Montag bei einer Branchenveranstaltung in München. Die Gebühren für mobile Telefonieren haben sich seit Jahresbeginn durch die Einführung von Minuten-Pakete mit festgesetzten Preisen deutlich reduziert.

"Der Preis ist auf dem Weg nach unten", sagte O2-Chef Rudolf Gröger. Durch die Einführung neuer Dienste, die mit dem neuen Mobilfunkstandard UMTS möglich werden, sehen die Mobilfunkkonzerne neues Umsatzpotenzial. Die Anbieter sollten sich drauf konzentrieren, den Umsatz je Kunde (Arpu) zu erhöhen, sagte Gröger. Es gibt bestimmte Preise, die sind definitiv zu hoch", sagte Timotheus Höttges, Vorstandschef von T Deutschland. -Mobile Vor allem die Gebühren für Auslandsgespräche seien viel zu teuer. "Ich glaube daran, dass im Voice-Geschäft (Sprache) die Preise runter gehen werden."

Lothar Pauly, Vorstandschef der Siemens-Telefonsparte Communications, kritisierte die mangelnde Unübersichtlichkeit der Mobilfunkpreise als "Tarifdschungel", der aufgelöst werden müsse. Nach Aussage von Timotheus Höttges, Vorstandschef von T Deutschland, -Mobile hat die Einführung der Pakettarife den Vergleich vereinfacht. Der Manager sprachen sich gegen die Einführung einer so genannten Flatrate - also unbegrenztes Telefonieren für einen Festpreis - im Mobilfunk aus. Flatrates stelle immer das Ende eines Preiskampfes dar, sagte Höttges.

Nach Einschätzung von Bergheim wird der Mobilfunkbranche auch in Zukunft vor allem von der Telefonie profitieren. "Telefonie ist ein Wachstumsmarkt." Der Datenanteil am Umsatz werde bis zum Jahr 2008 auf 25 bis 30 Prozent steigen. T-Mobile-Vorstand Höttges sprach sich wie Vodafone , O2 und E-Plus für eine Absenkung der Handy-Subventionierung aus. Die Telekom-Tochter will die Subventionierung künftig von der Wahl des Tarifes abhängig machen. Das Verhältnis von Handy und Tarif müsse sich grundlegend ändern, bekräftige Höttges.

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