Führende Position soll "ausgebaut" werden
Erste deutsche Werbeagentur an der Börse

Die Aufnahme der deutschen Werbeagentur am Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am Montag.

ap FRANKFURT/MAIN. Der erste Kurs lag bei 4,10 Euro. Der Börsenneuling ging aus der Fusion des bisher am Neuen Markt notierten Berliner Medienunternehmens United Visions Entertainment mit der Werbeagentur Scholz & Friends hervor.

"Der Börsengang ermöglicht es uns, die führende Position der Agentur in den nächsten Jahren auszubauen und den sich wandelnden Ansprüchen der Marken und Medien gerecht zu werden", sagte Thomas Heilmann, Vorstandsvorsitzender von Scholz & Friends. Im Heimatmarkt Deutschland sollen unter anderem die Bereiche PR, Events, Promotion und Dialogmarketing weiter ausgebaut werden. Im Ausland will Scholz & Friends durch Übernahmen und neue Dependancen wachsen.

Scholz & Friends, nach eigenen Angaben siebtgrößte Agentur in Deutschland, erwirtschaftete 2000 einen Honorarumsatz von 68,2 Mill. Euro (132 Millionen Mark). Für dieses Jahr rechnet Scholz & Friends trotz der Flaute in der Kommunikationsbranche und des Aufwands des Zusammenschlusses mit schwarzen Zahlen, für das Jahr 2002 wird sogar eine deutliche Gewinnsteigerung prognostiziert.

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