Führende Wirtschaftsforschungsinstitute optimistisch
Herbstgutachten: Zahl der Arbeitslosen sinkt bis 2001 auf 3,6 Millionen

vwd BERLIN. Die sechs führenden Wirtschaftsforschungs-institute sagen für das Jahr 2000 in Deutschland eine Arbeitslosenzahl von 3,89 Millionen und für das Jahr 2001 von 3,6 Millionen voraus. Das geht aus dem Herbstgutachten hervor, das am Dienstag in Berlin vorgelegt wird. Danach erwarten die Wirtschaftswissenschaftler, dass im laufenden Jahr im Westen 2,64 Millionen Menschen ohne Arbeit sein werden, im Osten 1,25 Millionen. Im Jahr 2001 soll die Zahl der Arbeitslosen im Westen bei 2,38 Millionen liegen, im Osten bei 1,22 Millionen.



In Ostdeutschland noch einmal weniger Erwerbstätige

Das entspricht einer Arbeitslosenquote für Deutschland von 9,2 % in diesem und von 8,5 % im kommenden Jahr. Im Westen wird die Quote im Jahr 2000 bei 7,5 % und im Osten bei 17,1 % liegen. Im Jahr 2001 soll sie in Westdeutschland 6,8 % und in Ostdeutschland 16,7 % betragen. Im Jahresdurchschnitt 2000 wird die Zahl der Erwerbstätigen um 600 000 Personen zunehmen. Dabei gehe sie in Ostdeutschland nochmals zurück. Das liege jedoch daran, dass die Zahl der Arbeitsplätze, die durch Beschäftigung schaffende Maßnahmen gefördert wurden, um 90 000 verringert worden sei.

Auf dem ersten Arbeitsmarkt dürfte erstmals seit 1995 die Beschäftigung wieder leicht zunehmen. Im Jahr 2001 wird sich nach Meinung der Institute der Beschäftigungsanstieg verlangsamen.

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