Führungswechsel in modernster Chipfabrik des Unternehmens
Hans Deppe neuer AMD-Chef in Dresden

dpa DRESDEN. Die Chipfabrik des US-Konzerns AMD in Dresden hat seit Freitag hat einen neuen Chef. Der 55-Jährige Hans Deppe wurde mit sofortiger Wirkung zum "Vice President und General Manager" der modernsten Fabrik des Unternehmens ernannt, teilte AMD am Freitag mit. Der promovierte Physiker gehörte bereits zur Geschäftsführung der AMD Saxony Manufacturing GmbH, einer 100-prozentigen Tochter des amerikanischen Konzerns.

Deppe löst Jim Doran ab, der nach anderthalbjähriger Tätigkeit in Dresden in die AMD-Zentrale nach Sunnyvale (US-Bundesstaat Kalifornien) zurückkehrt. "Der Wechsel von Jim Doran zu Hans Deppe kommt zu einem Zeitpunkt, an dem unser Dresdner Werk mehr als die Hälfte der Kapazität erreicht hat", sagte Gary Heerssen, Group Vice President der Wafer Fabrication Group.

Das Halbleiterunternehmen AMD investiert in Dresden insgesamt mehr als 1,9 Mrd. $ (rund 3,9 Mrd. DM) in das Werk Fab 30 und das Entwicklungszentrum (Dresden Design Center). Im Juni vergangenen Jahres begann Fab 30 mit der Auslieferung von ersten Prozessoren an den Markt. Seitdem sind hier mehrere Mill. Chips hergestellt worden, die meisten mit Geschwindigkeiten von einem Gigahertz und mehr. Zur Zeit beschäftigt AMD Saxony rund 1 450 Mitarbeiter. Diese Zahl soll sich im laufenden Jahr um mehrere hundert erhöhen.

AMD hat im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 63 % auf umgerechnet fast zehn Mrd. DM (4,6 Mrd. $) gesteigert. Der Gewinn des Konzerns stieg auf rund zwei Mrd. DM. Das Unternehmen prüft bereits den Bau einer weiteren Chipfabrik.

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