Fünf Fragen an: Usain Bolt
„Ich bin hier für Gold. Und ich bin bereit“

"Immer mehr Leute lernen, dass es nichts bringt, zu betrügen", sagt Usain Bolt. Der Jamaikaner gilt als Gold-Favorit über 200 und 100 Meter. Im Interview spricht er über die Beziehung zu seinem Trainer, das Laufen und über Doping.

Handelsblatt:Sie haben lange überlegt, die 100 Meter zu laufen. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Usain Mein Coach hat das vorgeschlagen. Und ich folge immer seinen Empfehlungen.

Woher kommt diese enge Bindung an Glenn Mills?

Wir arbeiten seit der WM 2005 in Helsinki zusammen. Seitdem geht es bergauf . Er ist mein zweiter Vater. Er passt auf mich auf. Und ich habe keinen Grund, an ihm zu zweifeln.

Es heißt, Sie seien früher reichlich trainingsfaul gewesen.

Als ich mit 15 die Junioren-WM gewann, sagten die Leute: Du bist ein schneller Junge, du kannst ein ganz Großer werden! Aber es war mir egal. Ich hatte andere Dinge im Kopf.

Welche?

Spaß. Ich war jung, ich habe mich vergnügt. Aber mit der Zeit denkst du daran, was du erreichen willst im Leben. Coach Mills, Eltern, Freunde, auch Asafa Powell - alle haben mir sehr dabei geholfen.

Sie erwähnen Asafa Powell. Warum sind die Jamaikaner so gut?

Wir lieben den Sprint und den Wettkampf. Es gibt da kein Geheimnis.

Aber es gibt Zweifel.

Ich denke, es wird besser beim Thema Doping. Immer mehr Leute lernen, dass es nichts bringt, zu betrügen. Hoffentlich kommen wir dahin zurück, wo Sport einmal war.

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