Fünf Millionen Mark für Zwangsarbeiterentschädigung
Verlagshäuser treten Stiftungsinitiative bei

Reuters MÜNCHEN. Die großen deutschen Verlagshäuser wollen sich mit fünf Mill. DM an der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern beteiligen. Die Verlage Axel Springer/Ullstein, Burda, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, die Süddeutsche Zeitung und die WAZ Mediengruppe wollten damit den Menschen helfen, die unter der Nazi-Herrschaft zu leiden hatten, erklärte der Süddeutsche Verlag am Donnerstag in München. Insgesamt soll der Entschädigungsfond mit zehn Mrd. DM ausgestatten werden, wovon der Bund und die Wirtschaft jeweils fünf Mrd. beisteuern. Bisher sind von der Seite der Unternehmen aber erst 3,1 Mrd. DM gesammelt worden.

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