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Fünf Minuten Gedenken für die Opfer

In Deutschland haben am Donnerstag ab 10 Uhr hunderttausende Menschen im Gedenken an die Terroropfer in Amerika die Arbeit ruhen lassen.

BERLIN. Vor der US-Botschaft in Berlin versammelten sich mehrere hundert Amerikaner gemeinsam mit Berlinern zu einer Schweigeminute. Busse und Bahnen blieben für fünf Minuten stehen. Auf vielen Gebäuden wehen die Flaggen auf Halbmast. Auch in Berliner Ministerien und im Bundespräsidialamt versammelten sich die Mitarbeiter zu Gedenkminuten. Im Auswärtigen Amt traf sich Bundesaußenminister Joschka Fischer mit dem amerikanischen Botschafter in Deutschland, Dan Coats, um gemeinsam der Opfer zu gedenken. Mehrere Fernseh- und Rundfunksender unterbrachen ihr Programm.

Zum Zeitpunkt des ersten Anschlages in New York vor zwei Tagen, gegen 15 Uhr, soll die Freiheitsglocke auf dem Schöneberger Rathaus in Berlin läuten. Zu den Schweigeminuten hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Arbeitgeber aufgerufen, um ein Zeichen des Mitgefühls zu bekunden. Schon am Mittwoch hatten sich landesweit tausende Menschen an Gedenkminuten, Schweigemärschen und Trauergottesdiensten beteiligt. Für Freitag haben die Parteien des Deutschen Bundestages zu einer Solidaritätskundgebung mit den Vereinigten Staaten von Amerika aufgerufen. Dort soll Bundespräsident Johannes Rau eine Rede halte.

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