Fünfte Partie findet am Mittwoch statt
Experten erwarten Kasparow-Offensive

Die vierte von sechs Schachpartien "Mensch gegen Maschine" zwischen Garry Kasparow und "Deep Junior" hat am Sonntag in New York mit einem Remis geendet.

Reuters NEW YORK. Damit kommen der als weltbester Schachspieler geltende Kasparow und der Computer "Deep Junior" auf jeweils zwei Punkte. Die entscheidenden letzten beiden Partien sollten am Mittwoch und am Freitag ausgetragen werden.

Das Spiel am Sonntag war mit mehr als fünfeinhalb Stunden Dauer und 61 Zügen das bisher längste des Wettkampfs, der eine Woche zuvor begonnen hatte. "Deep Junior", der drei Millionen Züge pro Sekunde kalkulieren kann, spielte mit einer defensiven Strategie. Auch Kasparow blieb nach dem dritten Spiel am Donnerstag, das er nach einem Patzer verlor, vorsichtig.

Schließlich einigten sich Kasparow und die Programmierer von "Deep Junior" darauf, den Punkt zu teilen. Nach Einschätzung des US-Schachgroßmeisters Yasser Seirawan wird Kasparow in der fünften Partie am Mittwoch offensiv und auf Risiko spielen.

"Garry will das Match gewinnen", sagte Seirawan. Kasparow verlor den Titel des Schachweltmeisters im Jahr 2000 an Wladimir Kramnik. Nach den speziellen Bewertungsmethoden der Internationalen Schachföderation FIDE bleibt er aber der beste Schachspieler der Welt.

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