Fünfter Sieg des Amerikaners
Klöden unterliegt „Tourminator" Armstrong

Die Königsetappe der diesjährigen Tour hat ihrem Namen alle Ehre gemacht - es gewinnt der König der Tour, Lance Armstrong. Wieder enttäuschten die deutschen Fahrer nicht - und trotzdem sollte es für den obersten Podestplatz nicht reichen. Die Übermacht von Team US-Postal wurde wieder einmal all zu deutlich.

LE GRAND BORNAND. Lance Armstrong ist der neue Kannibale des Radsports. Der Texaner schnappte im Ziel der 17. Etappe Andreas Klöden den sicher geglaubten ersten Tour-Etappensieg seiner Karriere auf den letzten Metern weg und offenbarte sich bei seinem fünften Tageserfolg als wahrer Nimmersatt.

Der deutsche Meister hatte sich 1500 m vor dem Ziel nach 204,5 km vor dem Zielstrich in Le Grand Bornand von einer fünfköpfigen Spitzengruppe abgesetzt und sah wie der sichere Sieger aus. Aber der T-Mobile-Profi hatte die Rechnung ohne Armstrong gemacht, der von hinten noch herangeschossen kam. So konnte der Seriensieger auf dem Weg zu seinem sechsten Gesamterfolg seinen Vorsprung im Gesamtklassement durch die Zeitgutschrift sogar noch leicht ausbauen.

Ullrich auf Rang drei in Le Grand Bornand und Klöden verpassten damit die vorletzte große Chance, bei der Tour de France Boden auf Armstrong gutzumachen. Vor den letzten 384,5 km der 91. Frankreich- Rundfahrt veränderte auch die schwerste Alpen-Etappe nichts Grundsätzliches an der Spitze. Armstrong lässt sich auf dem Weg zu seinem Rekordsieg durch nichts und niemanden beirren und führt weiter mit 4:09 Minuten vor dem Italiener Ivan Basso, der am Samstag beim Zeitfahren über 55 km in Besancon mit einem Großangriff der Doppelspitze von T-Mobile rechnen muss.

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