Für das Auge des spontan Suchenden gab es auf der Systems 2004 wenig Hilfe
Arbeitszimmer der Vertriebspartner

Die Computermesse Systems 2004 konnte in einem schwierigen Jahr überleben - als Ordermesse im Herbst. Das könnte ausgebaut werden.

Die Systems 2004 in München hat den Verfall aufgehalten, wenn auch mit einem blauen Auge. Die Anzahl der Besucher schätzte Messechef Klaus Dittrich am Freitagmittag wenige Stunden vor Messeschluss auf 67 000. Das sind zwar noch einmal knapp 5000 weniger als im Vorjahr. Doch in einem Jahr, in dem die ehemals berühmte Comdex in Las Vegas erstmals nicht stattfinden wird, schon ein Erfolg.

Die Aussteller seien zufrieden, verkünden die Messeleitung und der Branchenverband Bitkom. Die Auftragsbücher seien gefüllt. Wenn das so ist, hat die Systems ihr Ziel erreicht. Dann macht die Münchner Computermesse im Herbst als Orderveranstaltung kurz vor Jahresabschluss einen Sinn. Dabei geht es vor allem darum, Kunden aus dem Süden, Bayern, Österreich und der Schweiz sowie die neuen EU-Staaten im Osten zu bedienen. Dies scheint gelungen.

Die Aussteller lobten die gut vorbereiteten Fachbesucher. Dabei dürfte es sich um eine große Anzahl geladener Kunden handeln, die wussten, auf welchen Stand sie erwartet wurden. Wer jedoch spontan auf der Messe sich zu orientieren versuchte, tat sich schwer. Anders als auf der Cebit, wo alle Markenhersteller ihre leuchtenden Firmenzeichen in rechte Licht rücken und damit Orientierung bieten, war ist die Systems eher eine Messe der Vertriebspartner als der großen Namen. Von den großen Computerherstellern leistete sich nur IBM mit seinen Partner einen angemessenen Systemsauftritt. Der Wettbewerb versteckte sich auf Partnerständen und nützte nur das Messeumfeld zu Geschäftsgesprächen, ohne selbst auszustellen - ganz im Geist des Augenblickes, in dem Geiz geil ist.

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