Für das Gesamtjahr optimistisch
Hornbach mit Durchhänger im ersten Quartal

Der südpfälzische Baumarktkonzern Hornbach will trotz eines Gewinneinbruchs im ersten Quartal im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreichen.

dpa FRANKFURT. "Das erste Quartal war ein Durchhänger. Wir haben aber noch neun Monate Zeit, das auszubügeln", sagte Konzernchef Albrecht Hornbach am Mittwoch in Frankfurt. Für das Geschäftsjahr 2002/2003 (Ende Februar) rechnet er mit einem Vorsteuergewinn von knapp 50 Millionen Euro und einem Umsatzplus von 18 Prozent auf mehr als zwei Milliarden Euro.

Als Gründe für den Gewinneinbruch nannte Finanzvorstand Roland Pelka den Preiskampf in der Baumarktbranche sowie Anlaufkosten bei der Expansion ins europäische Ausland. Im ersten Quartal war der Vorsteuergewinn von Hornbach, nach Unternehmensangaben Branchen- Vierter, um mehr als 12 Prozent auf 26,5 Millionen Euro eingebrochen.

Im Juli will Hornbach den ersten Baumarkt in der Schweiz eröffnen und ist dann in sechs Ländern aktiv. Der Auslandsanteil soll sich mittelfristig von derzeit 23 auf 40 Prozent des Umsatzes erhöhen.

Presseberichte, nach denen der britische Baumarkt-Gigant Kingfisher die Führung bei Hornbach übernehmen wolle, wies Albrecht Hornbach zurück. In den nächsten 25 Jahren würden die Familien Hornbach das Ruder in der Hand behalten.

Seitdem sich Europas größter Baumarkbetreiber Kingfisher im vergangenen Herbst mit 25 Prozent und einer Stammaktie bei der Hornbach Holding eingekauft hatte, waren die Spekulationen über eine vollständige Übernahme nicht abgerissen.

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