Für den Zugverkehr hat die Veräußerung keine Auswirkungen
Deutsche Bahn verkauft tausend Bahnhöfe

dpa-AFX FRANKFURT. Die Deutsche Bahn hat den Verkauf von tausend Bahnhöfen mittlerer und kleinerer Größe angekündigt, davon alleine 350 in Sachsen. Bahn-Sprecherin Ariane Alzer sagte am Freitag in Frankfurt am Main, die Empfangsgebäude würden für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigt und seien für das Unternehmen unwirtschaftlich.

Für den Zugverkehr in den betroffenen Orten hat das Geschäft laut Alzer keine Auswirkungen, "die Züge halten so oft wie bisher auch." Es handle sich ausschließlich um kleinere Bahnhöfe wie Litzow auf Rügen oder Tögging am Inn. In einigen Gebäuden mit Wohnungen hätten bereits Mieter ihr Interesse an einem Kauf gezeigt. Grundsätzlich ist den Käufern laut Alzer freigestellt, ob sie die Gebäude privat oder gewerblich nutzen wollten.

Die Bahn wickelt den Verkauf laut Alzer gemeinsam mit dem Ring Deutscher Makler ab und hat bereits vierzig Bahnhöfe an den Mann gebracht. Der erwartete Erlös lasse sich noch nicht beziffern, sagte die Sprecherin, da noch Gutachter mit der Bewertung einiger Gebäude beschäftigt seien. Der Großteil der Bahnhöfe steht nach Angaben des Unternehmens in den neuen Bundesländern.

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