Für die Saison 2004 ist die Besetzung beider Cockpits noch offen
Heidfeld und Frentzen verhandeln mit Jordan

Die schon fast abgeschriebenen beiden Deutschen Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld sind plötzlich doch wieder im Rennen um einen Platz in der Formel 1. Teamchef Eddie Jordan kann sich eine Zusammenarbeit jedenfalls gut vorstellen.

HB LONDON. Jordan bestätigte in einem Interview in London, dass er in Verhandlungen mit den beiden Deutschen stehe. "Ich wäre hocherfreut, Heinz-Harald oder Nick Heidfeld in meinem Team zu haben", sagte Jordan. Nach dem Aus bei Sauber sind die beiden Mönchengladbacher derzeit ohne Vertrag.

"Mit beiden Fahrern zusammenzuarbeiten, wäre für mich eine echte Gelegenheit", sagte Jordan. Mit Frentzen verstehe er sich inzwischen wieder sehr gut. "Es wäre mir eine Freude, Heinz im Auto zu haben." Frentzen war bereits von 1999 bis zum Sommer 2001 bei Jordan unter Vertrag, hatte seinen Arbeitsplatz damals überraschend vor dem Großen Preis von Deutschland verloren. In der Saison 2003 war der 36-Jährige zusammen mit Heidfeld bei Sauber. Zuletzt wurde Frentzen mit dem DTM- Engagement von Opel in Verbindung gebracht.

Auch mit dem 26-jährigen Heidfeld hat es laut Jordan Gespräche gegeben. "Es ist zwar noch zu früh zu sagen, was genau passieren wird", aber bei Jordan sei definitiv noch Platz. In der abgelaufenen Saison waren der Italiener Giancarlo Fisichella und der Brite Ralph Firman für Jordan gefahren. Für die Saison 2004 ist die Besetzung beider Cockpits noch offen.

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