für Mobilfunknummer
Rufnummernmitnahme von O2 für 22,50 Euro

Als letzter der Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland hat der kleinste Branchenanbieter O2 die Gebühr für die Mitnahme der Rufnummer zu einem Konkurrenten bei 22,50 Euro festgelegt.

Reuters MÜNCHEN. Diesen Preis, den ausscheidende Kunden zahlen müssen, nannte O2 am Freitag in München. Neue Kunden können dagegen mit ihrer Rufnummer von einem anderen Anbieter kostenlos zu O2 wechseln und erhalten nach Unternehmensangaben zusätzlich noch ein Gesprächsguthaben in Höhe von 25 Euro.

Am Vortag hatte der nächstgrößere Konkurrent E-Plus mitgeteilt, seinen Kunden für die Mitnahme der Rufnummer 25 Euro in Rechnung stellen zu wollen. Nach E-Plus verlangt damit auch O2 von wechselwilligen Kunden deutlich mehr als ursprünglich geplant.

Vom 1. November an können alle Mobilfunknutzer in Deutschland ihre Rufnummer bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Für den dabei entstehenden Aufwand dürfen die Mobilfunkanbieter von den Kunden eine Gebühr verlangen.

E-Plus und O2 hatten sich für eine Gebühr zwischen fünf und zehn Euro ausgesprochen, um den Kunden entgegenzukommen. Allerdings scheiterten E-Plus und O2 mit ihren Vorstellungen bei den Branchengrößen T-Mobile und D2 Vodafone, die für die Mitnahme der Rufnummer von den ausscheidenden Kunden rund 25 Euro beziehungsweise 30 Euro verlangen.

"Wir können uns nicht gegen dagegen stemmen, was 80 Prozent des Marktes machen", hieß es gleich lautend bei E-Plus und O2 zur Begründung der höher als geplant ausgefallenen Wechselgebühr. Die Branchenführer halten zusammen rund 80 Prozent Marktanteil.

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