Für rund zwei Millionen Euro abgestoßen
Condomi trennt sich von Internet-Erotikgeschäft

Der Kölner Kondomhersteller Condomi AG zieht sich aus dem Geschäft mit erotischen Inhalten via Internet zurück. Der Geschäftsbereich Erotic Content sei für 2,1 Mill. Euro an die bisherige Lizenznehmerin vabelle GmbH veräußert worden, teilte Condomi am Dienstag mit.

Reuters KÖLN. Erst im vergangenen Jahr war Condomi als Erotikanbieter beispielsweise auf der Internetseite von RTL an den Start gegangen.

Im Zuge der erheblichen Ausweitung der Kondom-Produktion hatte sich Condomi im Laufe des Jahres bereits von seinem Mediengeschäft getrennt. Sowohl die Kapazitätserweiterung als auch die Entkonsolidierung des Medienbereichs hatten das Jahresergebnis belastet. In dem zum 30. Juni beendeten Geschäftsjahr 2001/02 hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 28,7 (Vorjahr 26,5) Mill. Euro einen Verlust vor Steuern von 4,1 (plus 2,8) Mill. Euro verzeichnet.

Condomi will erklärtermaßen in den nächsten zwei Jahren zum weltgrößten Kondomhersteller aufsteigen und vor allem in Osteuropa und Afrika massiv expandieren.

Die Aktie notierte am Abend mit 6,77 Euro 0,74 % fester.

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