Für zurückgegebene UMTS-Lizenzen gibt es kein Geld zurück
Freiwerdende UMTS-Lizenzen werden erneut verkauft

Telefonfirmen brauchen sich keine Hoffnungen zu machen, bei einer Rückgabe der milliardenteuren UMTS-Lizenzen Gelder zurückzuerhalten. "Bei einer Rückgabe hat der Lizenznehmer einen Teil seiner Verpflichtungen nicht erfüllt", sagte der Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, am Donnerstag.

afp BONN. "Eine Rückgewähr des Gebotes ist nicht vorgesehen." Zum Ende der UMTS-Auktion am 17. August vergangenen Jahres waren fast 100 Mrd. DM für die sechs neuen Mobilfunklizenzen zusammengekommen. Jeder der sechs erfolgreichen Bieter zahlte damit rund 16 Mrd. DM. In den vergangenen Monaten hatte es in der Branche immer wieder Spekulationen über Zusammenschlüsse von zwei Lizenzinhabern gegeben.

Sollten zwei Lizenzinhaber fusionieren, sei die in den Lizenzbedingungen geforderte wettbewerbliche Unabhängigkeit nicht mehr gegeben, sagte Kurth. "Dann muss eine Lizenz zurückgegeben werden." Kurth geht davon aus, dass die Regulierungsbehörde freiwerdende Lizenzen dann erneut verkaufen werde: "UMTS-Lizenzen sind ein knappes und kostbares Gut", sagte der Chef-Regulierer. "Das kann man wieder vertreiben."

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