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Fürth gewinnt Spitzenspiel - 1 860 siegt in Frankfurt

Spitzenreiter Spvgg Greuther Fürth ist in der 2. Fußball-Bundesliga nicht zu stoppen: Die Franken gewannen auch das Gipfeltreffen bei Wacker Burghausen mit 1:0 und bauten ihre Führung auf drei Punkte aus.

dpa MÜNCHEN. Spitzenreiter Spvgg Greuther Fürth ist in der 2. Fußball-Bundesliga nicht zu stoppen: Die Franken gewannen auch das Gipfeltreffen bei Wacker Burghausen mit 1:0 und bauten ihre Führung auf drei Punkte aus.

Dank eines überragenden Lukas Podolski eroberte Favorit 1. FC Köln den zweiten Platz: Mit drei Toren besiegte der Jung-Nationalspieler Rot-Weiß Oberhausen beim glücklichen 3:2-Heimsieg praktisch im Alleingang.

1 860 München hat mit einem 2:1 (2:0) bei Eintracht Frankfurt in die Erfolgsspur zurückgefunden. Vor 25 000 Zuschauern präsentierten sich die "Löwen" im Duell der Erstliga-Absteiger bissig und nutzten die sich bietenden Chancen durch Michal Kolomaznik (5.) und Matthias Lehmann (45.+2/Handelfmeter) konsequent. Die Hessen witterten nach dem Anschlusstor durch Arie van Lent (56.) und der Gelb-Roten Karte gegen Münchens Roman Tyce (60./wiederholtes Foulspiel) Morgenluft, waren aber zu harmlos, um die erste Heim-Niederlage abzuwenden. Zudem verloren die Hessen Torben Hoffmann nach einer Tätlichkeit (90.+1).

Sascha Rösler war beim Spitzenspiel der Überraschungsmannschaften vor ausverkauftem Haus in Burghausen der Mann des Tages: In der 22. Minute konnte der Fürther Stürmer ein Durcheinander in der Wacker-Abwehr zum Siegtreffer nutzen. Damit konnte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann, die mit bisher nur zwei Gegentreffern die beste Abwehr im deutschen Profi-Fußball stellt, schon den sechsten Sieg im achten Spiel landen. Die Burghauser waren überlegen, konnten aber auch aus der Hinausstellung von Fürths Thomas Kleine (62.) wegen wiederholten Foulspiels kein Kapital schlagen. "Das war für uns ein absoluter Kampfsieg", sagte Möhlmann dem TV-Sender "Premiere". Seine Mannschaft habe aber in mehreren Situationen "viel Glück" gehabt.

Nach der jüngsten 0:2-Auswärtspleite bei Aufsteiger 1. FC Saarbrücken konnte Liga-Favorit Köln gegen Oberhausen seine Fans erst am Ende versöhnen. Früh hatte Salif Keita die Gäste in Führung gebracht. Podolski sorgte vor 35 000 Fans für den Ausgleich, doch Mike Rietpietsch brachte die Oberhausener erneut in Front. In der zweiten Hälfte machte Podolski mit seinen Treffern zwei und drei den unverdienten Heimerfolg der Kölner perfekt. "Wir sind erst bei 80 Prozent", räumte der "Mann des Tages" nach seinem Dreier ein - und wetterte: "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen."

Mit einem 4:0 bei Eintracht Trier untermauerte Alemannia Aachen seine Aufstiegsambitionen. Ohne Dauerläufer Willi Landgraf, der wegen einer Grippe pausieren und die Einstellung des Zweitliga-Rekordes von 479 Spielen von Jo Montanes verschieben musste, lief die Aachener Tormaschine auf Hochtouren. Florian Bruns erzielte die Führung, Alexander Klitzpera erhöhte. Nach dem Wechsel traf der Trierer Zoran Mamic ins eigene Tor, Simon Rolfes sorgte für den Endstand.

Seine schwarze Serie von vier Niederlagen hintereinander konnte Schlusslicht Dynamo Dresden beim 2:1-Heimsieg im Aufsteiger-Duell gegen Saarbrücken beenden. Mann des Tages war der Australier Joshua Kennedy, der beide Treffer für die Sachsen erzielte. Keine Tore, aber drei rote Karten sorgten bei Energie Cottbus gegen Ahlen für Aufregung: Michael Thurk und Musemestre Bamba mussten wegen Tätlichkeiten das Feld ebenso verlassen wie Youssef Mokhtari wegen groben Foulspiels.

Einen glänzenden Einstand im Profi-Fußball erwischte Liga-Neuling Sebastian Freis vom Karlsruher SC. Der 19-Jährige sorgte beim 4:1 gegen Essen mit drei Treffern fast im Alleingang für den ersten Heimerfolg seiner Mannschaft. Der MSV Duisburg hielt mit dem 3:1 gegen Unterhaching Anschluss an die Spitze. Seine schwarze Serie von fünf Spielen ohne Sieg beendete Erzgebirge Aue beim 3:0-Sieg bei Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt.

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