Fuhrparkauslagerung löst Überstundenproblem
Mehr Logistik-Effizienz durch Outsourcing

Gelungenes Zusammenspiel von drei Spezialisten: Über eine Teil-Auslagerung ihres Fuhrparks hat die Otto Wolff Kunststoffvertrieb, Düsseldorf, ihre interne Lagerorganisation erheblich optimiert. Die Umsetzung des Projekts gelang der Spedition Recht Transport aus Brühl, indem sie selbst auf externe Hilfe setzte: BR Consulting aus Röhrmoos - spezialisiert auf Logistik - machte sie erst für Outsourcing-Dienstleistungen in solcher Größenordnung fit.

Defizite im Bereich der Reservekraftfahrer zu eliminieren war für Horst Faller das treibende Motiv, den hauseigenen Fuhrpark mehrheitlich an externe Dienstleiser auszulagern. Sieben Fahrzeuge hatte die Otto Wolff Kunststoffvertrieb (OWK), Düsseldorf, nach den Worten des für Einkauf und Marketing verantwortlichen OWK-Prokuristen damals am Standort Wesseling für die Kundenbelieferung stationiert. Doch "bereits bei einem Fuhrpark dieser Größenordnung", so argumentiert Faller, "benötigt man ständig zwei bis drei Reservekraftfahrer, die bei uns auch im Lagerbereich beschäftigt wurden."

Bei noch so guter Urlaubsplanung gelang es nicht, dass alle Fahrer abgestimmt hintereinander in die Ferien fuhren. So musste das Unternehmen häufig mehrere Fahrer gleichzeitig ersetzen. Dieses Problem schlug auf das Lager durch, wo sich schließlich pro Saison 2000 Überstunden und damit Zusatzkosten in einer Größenordnung von 40000 Euro anhäuften.

"Zusammenarbeit behutsam angegangen"

Das Ergebnis des Teil-Outsourcings: Bereits im ersten Jahr konnten die Rheinländer ihre Überstunden im Lager fast auf null zurückführen. Faller: "Wir haben diesbezüglich keine Probleme mehr und arbeiten heute in Wesseling ausschließlich in unserer Kernkompetenz, dem Ein- und Auslagern sehr empfindlicher Kunststoffprodukte wie Plexiglas, Folien und lichtdurchlässige Bedachungsartikel."

"Dabei wurde die Zusammenarbeit sehr behutsam angegangen", berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Bernd Recht des beauftragten Outsourcingnehmers Recht Transport. Das Brühler Unternehmen hat von A bis Z einen detaillierten Plan entworfen und das Projekt ab April 2001 umgesetzt. Recht: "Nicht zuletzt ging es um eine sehr sensible Logistik inklusive der Übernahme von Mitarbeitern." Nach einem Betriebsübergang nach Paragraph 613a Betriebsverfassungsgesetz arbeiten von den ehemaligen Fahrern in den betroffenen Standorten Wesseling, Düsseldorf und Wuppertal heute bis auf einen noch alle bei Recht Transport.

Entscheidend für die Konzeption und Umsetzung des Logistikoutsourcing-Projekts für das ehemals reine Speditionsunternehmen war ebenfalls eine Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister - der BR Consulting aus Röhrmoos bei München, die sich auf Beratungsleistungen im Bereich Logistik und Materialfluss für verschiedene Branchen spezialisiert hat. Recht: "So konnten wir eine eigenständige Outsourcing-Leistung anbieten und verkaufen, obwohl wir bis dato keine praktische Erfahrung damit hatten. Heute können wir auf mehrere erfolgreich durchgeführte Outsourcing-Projekte verweisen."

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