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Fujimori im japanischen Exil von Heimweh geplagt

afp LIMA. Den gestürzten früheren peruanischen Präsidenten Alberto Fujimori plagt im japanischen Exil offenbar das Heimweh. Im fehlten die jungen Leute und die indigenen Volksgruppen aus den Bergen und dem Urwald, schrieb Fujimori am Montag in einem über E-Mail geführten Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Lima. Aber langsam gewöhne er sich an die neue Umgebung. Viele Freunde und seine Japanisch-Kenntnisse würdem ihm dabei helfen. Er sei gerade dabei, seine Memoiren zu schreiben und ein Konzept zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auszuarbeiten.

Nach der Enthüllung eines Korruptionsskandals im November hatte sich Fujimori, Sohn japanischer Einwanderer, nach Japan abgesetzt. In Peru droht dem Ex-Präsidenten ein Prozess wegen Bestechung und Bereicherung. Fujimori hatte das Land zehn Jahre autoritär regiert und wollte sich im vergangenen Jahr durch massiven Wahlbetrug eine dritte Amtszeit sichern.

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