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Fujitsu-Siemens erwartet mit neuen Servern Wachstum bis 20 %

Der Computerhersteller Fujitsu-Siemens will im Markt für Unternehmens-Server durch neue Produkte und Technologien bis Jahresende in Deutschland um 15 bis 20 % wachsen. „Es gibt eine klare Belebung im Server-Markt und einen Anstieg der verkauften Stückzahlen“, sagte Geschäftsführer Ulrich Kemp der dpa.

dpa HAMBURG. Der Computerhersteller Fujitsu-Siemens will im Markt für Unternehmens-Server durch neue Produkte und Technologien bis Jahresende in Deutschland um 15 bis 20 % wachsen. "Es gibt eine klare Belebung im Server-Markt und einen Anstieg der verkauften Stückzahlen", sagte Geschäftsführer Ulrich Kemp der dpa.

Ein deutliches Wachstum der Branche zeichne sich jedoch derzeit nur punktuell im Mittelstand ab. "In vielen Fällen handelt es sich um aufgestaute Ersatzinvestitionen", erklärte Kemp. Nach jüngsten Erhebungen des Marktforschungsinstitut Gartner wuchs der Server-Markt im zweiten Quartal 2004 weltweit um 7,7 %.

Mit neuen, flexiblen Serverarchitekturen, die sich den wechselnden Erfordernissen in den Unternehmen noch besser anpassen sollen, will Fujitsu-Siemens weiter Marktanteile gewinnen. Mit ihrer separaten Steuersoftware sollen die neuen Flexframe-Server anders als herkömmliche Systeme in der Lage sein, dynamisch auch auf hohe Lastspitzen zu reagieren und die Arbeitsanforderungen flexibel auf das System zu verteilen, erläuterte Kemp. Die neuen Flexframes vertreibt Fujitsu-Siemens in Kooperation mit dem Softwarekonzern SAP.

Die Ausfallsicherheit von Rechnersystemen sei für den Handel und die Unternehmensauftritte im Internet weiter von wachsender Bedeutung, sagte Kemp. Vor allem für ihre Internet-Präsenzen benötigten Unternehmen heute mehr denn je Systeme, die hochverfügbar sind. "Kein Unternehmen kann es sich mehr leisten, auch nur für Stunden im Netz nicht erreichbar zu sein."

Bislang habe man Ausfallsicherheit durch Duplikation erreicht. Dabei werden die Daten und Speicherplätze für den Fall eines Ausfalls doppelt vorgehalten, damit sofort auf einen Ersatz zurückgegriffen werden kann. "Diese Form der Hochverfügbarkeit kostet Mill. von Euro".

In der derzeit immer noch angespannten Wirtschaftslage orientierten sich Unternehmen bei IT-Investitionen immer stärker an Faktoren wie Kosten und Rendite. Nach konservativen Schätzungen könnten Unternehmen mit den Flexframe-Severn rund 25 % Kosten einsparen, sagte Kemp. Fujitsu-Siemens ist nach eigenen Angaben im Markt für Server aller Größenmodelle die Nummer zwei in Deutschland. Weltweit rangierte das Unternehmen Gartner zufolge in diesem Segment zuletzt auf dem fünften Platz.

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