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Fujitsu Siemens erwartet Umsatzboom in Osteuropa

Der deutsch-japanische Computerhersteller Fujitsu Siemens erwartet einen kräftigen Impuls aus Osteuropa. "Wir denken, dass wir unseren Umsatz dort in den kommenden drei Jahren verdoppeln können", sagte der Vertriebschef für die Region, Ulrich Kemp, im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe).

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsch-japanische Computerhersteller Fujitsu Siemens erwartet einen kräftigen Impuls aus Osteuropa. "Wir denken, dass wir unseren Umsatz dort in den kommenden drei Jahren verdoppeln können", sagte der Vertriebschef für die Region, Ulrich Kemp, im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe).

"Die Wirtschaft investiert dort in Informationstechnologie, aber auch Aufträge der öffentlichen Hand sind für uns wichtig." Schwerpunkte des Konzerns seien Russland, Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Wie hoch die Erlöse derzeit sind, sagte Kemp nicht.

In Deutschland macht sich das Management Sorgen über Pläne für eine mögliche Urheberrechts-Abgabe auf PCs. Diese wäre für Fujitsu Siemens ein Standortproblem: "Eine Urheberrechts-Abgabe auf in Deutschland hergestellte PCs ist ein besonderer Wettbewerbsnachteil für uns", sagte Kemp. Etwa 5 000 Arbeitsplätze seien mit der PC-Produktion verbunden.

Einen Umsatzschub verspricht sich Fujitsu Siemens von einem neuen Angebot für Großunternehmen, das zusammen mit dem Walldorfer Softwarekonzern SAP entwickelt wurde. "Mit unserer Flexframe-Lösung können wir eine flexiblere SAP-Infrastruktur bieten als die Konkurrenz."

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