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Fujitsu Siemens profitiert von anziehendem Markt - Wachstumsregion Osteuropa

Der führende europäische IT-Hersteller Fujitsu Siemens hat seinen Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr (Ende September) in allen Geschäftsbereichen gesteigert und von einem anziehenden Branchenumfeld profitiert. Als Hauptwachstumsbereiche nannte Unternehmenschef Bernd Bischoff am Mittwoch bei Vorlage der Ergebnisse in Augsburg das Geschäft mit mobilen Lösungen. Hier habe Fujitsu Siemens im Geschäftskunden-Segment 55 Prozent zugelegt und im Privatkunden-Segment um 29 Prozent.

dpa-afx AUGSBURG. Der führende europäische IT-Hersteller Fujitsu Siemens hat seinen Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr (Ende September) in allen Geschäftsbereichen gesteigert und von einem anziehenden Branchenumfeld profitiert. Als Hauptwachstumsbereiche nannte Unternehmenschef Bernd Bischoff am Mittwoch bei Vorlage der Ergebnisse in Augsburg das Geschäft mit mobilen Lösungen. Hier habe Fujitsu Siemens im Geschäftskunden-Segment 55 Prozent zugelegt und im Privatkunden-Segment um 29 Prozent.

Bischoff nannte den Umschwung im Markt für Informationstechnik als weiteren Grund für die gestiegenen Erlöse. Nun stagniere der Branchenmarkt beziehungsweise wachse leicht, nachdem er zuvor um 14 Prozent geschrumpft sei. Das Gemeinschaftsunternehmen der Siemens AG und des japanischen Computerkonzerns Fujitsu ist in den drei Geschäftsfeldern Groß-, Privatkunden sowie klein- und mittelständische Unternehmen tätig.

Wachstumsregion Osteuropa

Wachstumstreiber bei den Regionen waren Osteuropa (+69%) sowie Großbritannien/Irland (+61%), gefolgt von Italien (+32%), Skandinavien (+18%) und Frankreich (13%). Auf dem deutschen Markt verzeichnete Fujitsu Siemens ein Plus von zehn Prozent. "Deutschland schrumpft weiterhin", sagte Bischoff. Fujitsu Siemens Computer ist hier nach eigenen Angaben Marktführer.

Fujitsu Siemens hatte für das erste Geschäftshalbjahr 2004/05 ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 2,56 Mrd. Euro gemeldet (Vorjahr: minus 9% auf 2,23 Mrd Euro). Dies sei der erste Erlöszuwachs in einer ersten Geschäftsjahreshälfte seit Gründung des Unternehmens 1999. Vor Steuern steigerte die Gesellschaft laut den vorläufigen Zahlen ihren Gewinn um 60 Prozent auf 18 Mill. Euro. Unter dem Strich bleiben dem IT-Hersteller nach Aussage von Bischoff etwa zehn bis elf Mill. Euro.

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