Fujitsu-Siemens verzeichnet stärksten Absatzeinbruch
Deutscher PC-Markt weiter im Abwärtssog

Der deutsche PC-Markt befindet sich nach einer Studie von Gartner Dataquest weiter im Abwärtssog. Die Nachfrage nach Personal Computern sei in Deutschland im dritten Quartal 2001 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum stärker als im übrigen Europa gesunken, teilte das Marktforschungsinstitut am Montag in Egham (Großbritannien) mit.

dpa-afx EGHAM. Während der gesamte westeuropäische Markt um 11 % einbrach, mussten die PC-Hersteller auf dem deutschen Markt einen Verkaufsrückgang um 15,2 % im Vergleich zum Vorjahr verschmerzen. Dennoch habe Deutschland mit 1,34 Millionen verkauften PCs seinen Spitzenplatz in Europa behaupten können, teilte Garter Dataquest mit.

Das gleichnamige Joint-Venture von Fujitsu und Siemens musste der Studie zufolge erneut einen drastischen Rückgang der verkauften Stückzahlen um 36,5 % hinnehmen. Compaq verlor 32,5 %, konnte aber seine Position auf Platz zwei behaupten. Positive Ergebnisse erzielten dagegen Hewlett-Packard (Platz drei) und der in Deutschland viertstärkste Computer-Hersteller Dell . Während Hewlett-Packard vor allem im kleinbetrieblichen Bereich einen Zuwachs von 4,1 % verzeichnete, profitierte Dell nach Angaben von Gartner vor allem von seiner aggressiven Preispolitik und erreichte ein Wachstum von 35,2 %.

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