Funktionsfähiges Planungs- und Controllingsystem erforderlich
Studie: 50 % der Börsenneulinge verfehlen Umsatzziel

Rund 50 % der Unternehmen, die im Jahr 2000 an die Börse gegangen sind, haben ihr Umsatzziel verfehlt. Das Gewinnziel realisierten gar nur 10 % der Börsenneulinge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Kirchhoff Equity Research, in die mit Ausnahme des Freiverkehrs alle Börsengänge einbezogen wurden.

vwd HAMBURG. Eine Analyse der Zahlen zeige, dass die Planabweichungen der Emittenten aus den traditionellen Segmenten Amtlicher Handel und Geregelter Markt mit denen der überwiegend jungen Unternehmen des Neuen Markts weitgehend vergleichbar seien. Auch die reiferen Unternehmen unter den Börsenneulingen wiesen keine signifikant höhere Prognosesicherheit auf, heißt es in der Studie.

Das Kernelement einer erfolgreichen Börsenstory sei deshalb ein funktionsfähiges Planungs- und Controllingsystem. Das Hauptproblem in der Praxis besteht laut Kirchhoff darin, dass eine blose Implementierung entsprechender Tools im Rahmen des IPO-Projekts nicht den gewünschten Erfolg verspricht. Die unterstellten Prämissen zur Markt- und Kostenentwicklung müssten kontinuierlich und zeitnah auf Plausibilität geprüft und die zuständigen Personen im Umgang mit den definierten Prozessen geübt werden. Um den Anforderungen auf Konzernebene gerecht zu werden, müssten rechtzeitig vor dem geplanten IPO-Zeitpunkt die Weichen gestellt werden. Ein Zeitraum von mindestens zwei Jahren gilt laut Kirchhoff hierbei in der Regel als Untergrenze.

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