Furcht vor dem Oktober
Aktien Sydney schließen leichter

Leichter haben die Notierungen in Sydney am Donnerstag den Handel verlassen. Der S&P/ASX-200-Index ermäßigte sich um 0,7 % bzw 24,0 Zähler auf 3 264,3.

vwd SYDNEY. Insgesamt wurden 636,1 (Mittwoch: 556,5) Mio Aktien umgesetzt. Im Handelsverlauf standen den 558 Kursverlierern 471-gewinner gegenüber, 335 Titel gingen unverändert aus dem Handel. Viele Händler hätten im Vorfeld des nahenden Oktober weiter Zurückhaltung geübt.

Der Oktober gelte als ein schlechter Monat für den Aktienmarkt, zwar "passiert meistens nichts, aber das Thema ist trotzdem im Gespräch", sagte ein Händler. Aus Mangel an neuen Nachrichten hätten sich die Anleger weiterhin auf die National Australia Bank (NAB) und Brambles Industries konzentriert.

Der Markt stehe NAB skeptisch gegenüber. Die hohen Abschreibungen auf HomeSide würden weiter mit Sorgen gesehen, hieß es. NAB gaben um 1,4 % auf 29,50 AUD nach, am Vortag hatten sich die Titel noch leicht erholt. "Der Wert wird weiterhin volatil bleiben, bis der Markt genau weiß, was mit HomeSide geschieht", kommentierte ein Händler. Australia & New Zealand Banking Group reduzierten sich ebenfalls. Eine unbekannte Fondsgesellschaft hatte Aktien im Wert von 350 Mio AUD verkauft. Der Kurs gab um 3,1 % auf 16,25 AUD nach. Auch Westpac Banking verloren 1,4 % auf 13,80 AUD und Commonwealth Bank of Australia verbilligten sich um 0,8 % auf 29,26 AUD.

Die Stammaktien von News Corp standen ebenfalls auf der Verliererseite: Die Titel ermäßigten sich um 2,7 % auf 15,64 AUD. Die Mitteilung eines Joint Ventures mit Walt Disney im Bereich Filme im Internet und digitales Fernsehen scheine die Anleger weniger zu überzeugen, sie würden offenbar auf eine Erholung der Werbeeinahmen warten, hieß es. Westfield Holdings hingegen verbesserten sich. Das Unternehmen hatte bekanntgegeben, man erhoffe sich durch die Zusammenlegung des US-Geschäftes mit Rodamco North America einen zusätzlichen Gewinn von 29 Mio AUD. Die Titel kletterten um 4,6 % auf 18,57 AUD. Brambles profitierten weiter von den Jahreszahlen am Mittwoch, die Papiere stiegen um 1,9 % auf 10,01 AUD.

Normandy Mining hingegen gaben um knapp drei Prozent auf 1,30 AUD nach. Zuvor waren die Notierungen von AngloGold an Wall Street gefallen. Am Mittwoch hatte AngloGold ein Gebot für Normandy abgegeben, eine Konkurrenzofferte halten Analysten für unwahrscheinlich. Australian Magnesium (AMC) verloren wegen der möglichen Übernahme. Der Markt sei sich nicht sicher, wie sich diese auf den geplanten Bau einer Magnesiumfabrik von AMC auswirken würde, hieß es. AMC und Normandy sind anteilsmäßig verflochten. AMC schlossen mit einem Minus von 0,10 AUD auf 0,93 AUD. Erst nach Handelsschluss teilte AMC mit, das Gebot werde keine Auswirkungen auf die Planungen haben.

Die Aktien von Air New Zealand gingen mit einem deutlichen Minus aus dem Handel: Wegen zunehmender Sorgen um die finanzielle Situation der Fluggesellschaft hätten die Anleger verkauft. Die Titel reduzierten sich um 8,4 % auf 0,76 AUD. Lang und Toll verbesserten sich im Anschluss an die Mitteilung, die Unternehmen hätten ein Konsortium gebildet, um für National Rail und FreightCorp zu bieten. Lang stiegen um 6,6 % auf 12,31 AUD, während sich Toll um 5,5 % auf glatt 25 AUD erhöhten.

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