Fusion
Der HVB Real Estate Bank steht nichts mehr im Wege

Reuters MÜNCHEN. Der fusionierten Immobilienbank im Konzern der Hypo Vereinsbank AG (HVB) steht nichts mehr im Wege. Am Donnerstag stimmten die Aktionäre der Bayerischen Handelsbank erwartungsgemäß der Fusion mit der Süddeutschen Bodencreditbank AG und der Nürnberger Hypothekenbank AG zu, wie die Bank mitteilte. Die Anteilseigner von Südboden und NürnbergHyp hatten bereits zuvor die Auflösung ihrer Institute beschlossen. NürnbergHyp, Südboden und Handelsbank gehören mehrheitlich zur HVB. Die neue Immobilienbank soll unter dem Namen HVB Real Estate Bank Anfang September an den Start gehen, wenn die Vorstände am 30. Juli den Fusionsvertrag unterzeichnet haben.

Im kommenden Jahr soll auch die Immobiliensparte der HVB selbst in die HVB Real Estate integriert werden. Noch offen ist die Zukunft der Württembergischen Hypothekenbank, die ebenfalls Teil des HVB-Konzerns ist. Mit der Zusammenführung der Immobilientöchter will die HVB dieses Geschäft internationaler ausrichten und so die Umsatzrendite auf 13 bis 15 Prozent von knapp acht Prozent steigern.

Die Umtauschverhältnisse der Aktien müssen nachträglich in einem Spruchstellenverfahren überprüft werden. Wie schon zuvor Südboden-Aktionäre gaben auch Anteilseigner der Handelsbank Widerspruch gegen die Fusionsbeschlüsse zu Protokoll, die Fusion selbst wird dadurch aber nicht blockiert. Südboden-Papiere waren nach Bekanntgabe der Verschmelzungspläne deutlich stärker gestiegen als die Aktien der beiden Fusionspartner. In den vergangenen Tagen näherten sich die Kurse der drei Banken aber den Umtauschverhältnissen an. Die Papiere der NürnbergHyp fielen am Donnerstag um 13,8 Prozent auf 30,00 Euro, Südboden legten 1,5 Prozent auf 26,40 Euro zu, Handelsbank-Aktien fielen um 1,9 Prozent auf 30,30 Euro. 43 Südboden-Aktien sollen in 40 Handelsbank-Titel getauscht werden, NürnbergHyp-Anteilseigner erhalten für je 37 Stück 43 Handelsbank-Titel.

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