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Fusion: Internet-Marktplätze der deutschen Chemieriesen

dpa LUDWIGSHAFEN. Die von BASF, Bayer und anderen Chemieriesen gegründeten Internet-Marktplätze cc-markets und chemplorer wollen zum 1. April fusionieren. Das neue Unternehmen «cc-chemplorer» soll einer der führenden europäischen Marktplätze für technische Güter und Dienstleistungen der chemischen und pharmazeutischen Industrie werden. Die Gründer hätten sich in einer Absichtserklärung auf eine «Fusion unter Gleichen» verständigt, teilten die Marktplätze am Montag in Ludwigshafen mit. Auf den Marktplätzen können Lieferanten und Kunden Geräte zur Herstellung von Chemikalien und Dienstleistungen anbieten oder kaufen.

cc-markets (Griesheim bei Darmstadt) war von BASF, Degussa, Henkel und SAPMarkets aus der Taufe gehoben worden und startete Anfang November. Als weiterer Gesellschafter wird die K+S Aktiengesellschaft (Kassel) aufgenommen. chemplorer (Bonn) wurde von Bayer, der Hoechst-Tochter chemfidence und der Deutschen Telekom gegründet und arbeitet seit Oktober.

Im Aufsichtsgremium des neuen Unternehmens sollen alle Gründer mit je einer Stimme vertreten sein. Die Anteile werden je zur Hälfte auf die bisherigen Marktplätze und ihre Betreiber aufgeteilt.

Von dem Zusammenschluss erhoffen sich die Partner nach eigenen Angaben eine größere Marktdurchdringung. «cc-chemplorer wird erheblich bessere Chancen besitzen, einer der führenden europäischen Marktplätze für den technischen Einkauf der Chemieindustrie zu werden als jedes Unternehmen für sich», sagte Peter Kieffer, einer der beiden Geschäftsführer der neuen Gesellschaft.

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