Fusion mit United Visions geplant
Cordiant will angeblich über 700 Stellen streichen

Die weltweit zu den zehn größten Werbeagenturen zählende britische Cordiant Communications Group Plc will einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich über 700 Stellen abbauen. Der Personalabbau solle am Montag nach Vorlage der Halbjahresergebnisse bekannt gegeben werden, schreibt die britische Wirtschaftszeitung "Sunday Business" in ihrer Sonntagsausgabe.

Reuters LONDON. Außerdem werde Cordiant voraussichtlich zu Wochenbeginn vor einer weiteren Verschlechterung des amerikanischen Werbemarktes warnen. Für das erste Halbjahr 2001 hatte Cordiant einen Vorsteuergewinn von 22 Mill. Pfund (31 Mill. $) nach 17,8 Mill. Pfund im Vorjahreszeitraum in Aussicht gestellt. Cordiant war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Cordiant ist die Muttergesellschaft der deutschen Werbeagentur Scholz & Friends (S&F). Diese will sich nach Angaben von Anfang Juni mit dem am Frankfurter Neuen Markt gelisteten TV-Produzenten United Visions zu einem integrierten Kommunikationsdienstleister zusammenschließen. Vor der Fusion werde Cordiant 19 % der Anteile an United Visions für rund fünf Mill. ? erwerben, hieß es Anfang Juni. Nach dem Zusammenschluss von S&F und United Internet werde Cordiant zunächst mehr als 80 % an der neuen Gesellschaft besitzen. Dieser Anteil soll früheren Angaben zufolge durch Kapitalerhöhungen und Zweitplatzierungen verringert werden.

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