Fusion mit Usinor unwahrscheinlich
Bankhaus M.M. Warburg stuft Thyssen-Krupp weiter auf "Halten"

adx HAMBURG. Das Bankhaus M.M. Warburg stuft die Aktie des Engineering- und Stahlkonzerns Thyssen-Krupp nach wie vor auf "Halten". "Auf Grund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit Verlusten im Bereich Production Systems ist es derzeit ratsam, weitere Neuigkeiten abzuwarten," sagte Analyst Eggert Kuls. "Die Verschiebung einer Pressekonferenz zum Börsengang der Stahlsparte hat zusätzlich verunsichert, an der Börseneinführung dieses Bereichs im Herbst 2000 hält Thyssen-Krupp jedoch planmäßig fest."

Gerüchte über eine Fusion von Thyssen-Krupp Steel mit dem französischen Stahlkonzern Usinor hält Kuls vor allem unter kartellrechtlichen Aspekten für unwahrscheinlich. So besetzen beide Unternehmen die weltweit führenden Positionen im Wachstumsfeld Edelstahl und gehören zu den größten europäischen Flachstahlproduzenten. Insgesamt sei das Umfeld in der europäischen Stahlbranche derzeit "sehr gut" und die positive Konjunktur werde nach Meinung des Experten noch eine Weile andauern. Die EPS-Schätzungen für 2000/2001 liegen bei 1,49 Euro und für 2001/2002 bei 1,57 Euro pro Aktie.

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