Fusion mit VoiceStream
Deutsche Telekom verständigt sich mit US-Sicherheitsbehörden

ap WASHINGTON. Die Deutsche Telekom hat sich mit den US-Behörden in Sicherheitsfragen verständigt, die wegen der geplanten Fusion mit den US-Unternehmen VoiceStream Wireless und Powertel aufgetaucht waren. So sagte die Deutsche Telekom, die mehrheitlich weiter in Bundesbesitz ist, dem US-Justizministerium und der Polizeibehörde FBI zu, dass sie rechtlich genehmigte Abhöraktionen zulassen und vertraulich behandeln wird. Die Einigung wurde in einer Veröffentlichung der Börsenaufsicht bekannt gemacht.

Das Justizministerium hat die Fusion bereits im Herbst genehmigt, die Zustimmung der US-Bundeskommission für Telekommunikation (FCC) und der Kommission zu ausländischen Investitionen in den USA steht noch aus. In der FCC wird überlegt, ob ein Gesetz zur Geltung kommen soll, wonach Firmenübernahmen durch ausländische Unternehmen, die sich zu mehr als 25 % in Staatsbesitz befinden, nicht genehmigt werden. Allerdings sind Ausnahmen zulässig, wenn ein öffentliches Interesse an der Transaktion besteht.



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