Fusion möglich
Deutsche Bank will kein Kommentar zu Gerüchten über Verhandlungen mit Lazard geben

Reuters FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat eine Stellungnahme zu einem Pressebericht über Verhandlungen mit der internationalen Investmentbank Lazard abgelehnt. "Zu Gerüchten geben wir keinen Kommentar ab", sagte ein Sprecher am Sonntag auf Anfrage. Die britische Zeitung "Sunday Business" hatte ohne Angabe von Quellen berichtet, die Deutsche Bank und Lazard führten Gespräche, die zu einer Fusion führen könnten. Ein Zusammenschluss würde Lazard helfen, Avancen des französischen Finanziers Vincent Bollore und der schweizerischen Investmentbank UBS Warburg entgegenzuwirken, berichtete die Zeitung weiter. Bollore und UBS haben sich in der Vergangenheit an mehreren Unternehmen mit direktem oder indirektem Einfluss auf Lazard beteiligt.

Branchenbeobachter sehen die Bedeutung Lazards im Wettbewerb mit den großen Investmenthäusern wie Goldman Sachs und Morgan Stanley Dean Witter schwinden. Dem Bericht der "Sunday Business" zufolge lehnte Lazard einen Kommentar zu den Gesprächen mit der Deutschen Bank ab.

Die erste Filiale von Lazard wurde 1852 in Paris gegründet. Schätzungen zufolge erwirtschaftete das Institut 1999 einen Gewinn von rund 100 Mill. $ (233 Mill. DM).

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